Die Rittergasse und der Weg zur Schule

Attraktive kleine Fachwerkhäuser in der Rittergasse. Blick vom Schlossberg auf die Dächer der Rittergassse. Verschiedenartige Fachwerkhäuser in der Nähe der Schule.
Attraktive kleine Fachwerkhäuser in der
Rittergasse.
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Blick vom Schlossberg auf die Dächer der Rittergasse.
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Verschiedenartige Fachwerkhäuser in der Nähe der Schule.
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Kleines Dachtürmchen auf dem Haus neben dem Weißen Ross. Ausfahrt aus Stolberg durch das Ritter Eines der höchsten Fachwerkhäuser in Stolberg/Harz.
Kleines Dachtürmchen auf dem Haus neben dem Weißen Ross.
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Ausfahrt aus Stolberg durch das Ritter-
tor.

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Eines der höchsten Fachwerkhäuser in Stolberg/Harz.
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Aus Geschichten, Schnärzchen, und andere Begebenheiten von und über Stolberg /Harz, Heft 4


Erinnerungen eines Stolbergers Unbekannt (1974)
Wenn es damals im Winter kalt wurde — und das war meistens die Norm — wurden Schlittschuhe und Schlitten hergesucht. Oder wir kauften neue für 95 Pfennige von Otto Büttner an der Marktstraße (heute: Am Markt 12). Wenn das Eis dann nur einigermaßen hielt, ging es mit Hurra zum Mastenteich im Ludetal (das spätere Waldbad). Dort war ein lustiges Treiben ........

Hübsche kleine Fachwerkhäuser in der Nähe der Schule. Das attraktivste mittelalterliche Fachwerkhaus in der Rittergasse. Blick aus der Rittergasse in Richtung Marktplatz und Seigerturm.
Hübsche kleine Fachwerkhäuser in der
Nähe der Schule.
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Das attraktivste mittelalterliche Fach-
werkhaus in der Rittergasse.

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Blick aus der Rittergasse in Richtung
Marktplatz und Seigerturm.

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Noch im Kaiserreich errichtete Schule der Stadt Stolberg/Harz. Früheres Wohnhaus des privilegierten Direktors der  Schule. Schulinschrift: Nicht für die Schule, sondern für das Leben!
Noch im Kaiserreich errichtete Schule der Stadt Stolberg/Harz.
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Früheres Wohnhaus des privilegierten
Direktors der Schule.

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Schulinschrift: Nicht für die Schule, sondern für das Leben!
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In Erinnerung ist mir noch, dass wir besonders die kunstvollen Kurven einiger Könner bestaunten. Noch mehr aber waren es die blitzenden Schlittschuhe der „besseren Liete", gegen die wir natürlich mit unseren verrosteten Schlittschuhen nicht ankamen. Aber wir kannten damals noch keinen Klassenkampf in Stolberg.
Wenn die Kälte andauernd und stark genug war, - was öfter der Fall war, der Schnee knirschte dann unter den Schuhen -, war die beste Zeit für das Einbringen des Eises.
Die Männer erschienen mit großen Eissägen und Eishaken auf dem Mastenteich und schnitten von einer Seite des Teiches die Eisfläche in Stücke. Diese wurden mit langen Eishaken an das vordere Ufer gezogen, wo aus Brettern eine Rampe gebaut war. - Es war uns auch jetzt klar, wozu das Teichufer vorn abgeschrägt war - . Dort polterten dann die herangezogenen Eisstücke in die vorgefahrenen Schlitten hinein um in die Eiskeller gefahren zu werden. Für uns war das ein kurzweiliges Schauspiel. Wir hatten Glück, dass wir während des Abeisens nicht vom Teich vertrieben wurden. An sehr kalten Tagen dampften die freigewordenen Wasserflächen, und an der Oberfläche bildete sich sofort wieder eine dünne Eisdecke.

Unser Vergnügen wurde dadurch nicht gestört, wir konnten ruhig weiterfahren, hineingefallen ist keiner in diese offenen Wasserlöcher, obwohl mancher dichte dran war.

[Aus der Reihe: 'Geschichten, Schnärzchen, und andere Begebenheiten von und über Stolberg/Harz, Heft 4 - 100 Jahre Schule, nach Erzählungen von Stolbergerinnen und Stolbergern', mit freundlicher Genehmigung von S. Oppermann.]