Älteste stolberger Fotos!
Liebe Besucher,

Vom Fotografen Hans Wiedling des Fotohauses Wiedling aus Stolberg/Harz stammen diese ältesten Fotos seines Ateliers zum Thema Stolberg/Harz. Diese Fotos mussten eingescannt werden und haben dadurch viel an ihrer fotografischen Qualität verloren - nicht aber an ihrem Seltenheitswert.

Stolberger Originale die Gänsehirten Karlewitsch + Ludewitsch Stolberger Originale:  Karoline Schröder Stolberger Postkutsche
Die Stolberger Originale Karlewitsch und Ludewitsch als Gänsehirten.
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Karoline Schröder, ein Stolberger Original.
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Stolberger Postkutsche

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Die Postkutschenstation in der Niedergasse Blick in das Kalte Tal - noch ohne Fahrstraße Brunnen am Plan gegenüber dem Jägerhaus
Die Postkutschenstation in der Niedergasse.
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Blick in das Kalte Tal - noch ohne Fahrstraße.
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Brunnen am Plan gegenüber dem Jägerhaus.
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Das Konsistorium mit Rosettenschnitzereien in der Niedergasse Fachwerkhaus im Kalten Tal Fachwerkhaus mit Rosettenschnitzerei am Markt
Das Konsistorium mit Rosetten- schnitzereien in der Niedergasse.
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Fachwerkhaus im Kalten Tal.

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Fachwerkhaus mit Rosettenschnitzerei
am Markt.
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Aus Geschichten, Schnärzchen, und andere Begebenheiten von und über Stolberg /Harz:
Kindheitserinnerungen an Stolberger Wiehnachten (geschrieben: Nov./Dez.1979, Stolberger Mundart).

S war so kurz nachem erschten Weltkrieg. Mi warn domols nach kleine Kinger un es war ne arme Ziet. So kurz fer Wiehnachten kam mine Großmutter us Uftrungen bei uns in Stolberg uffen Iber. Sie hatten Tragekorb uffjehuckt. Mi kunntens gar nich erworte, bis de Großmutter denn Tragekorb obhuckte. Do warn immer scheene Sachen drinne. Meistens was zu Esse, abber das bruchte me domols a so netig.
Se lehte de scheenen roten Wiehnachtsäppel un de selleber jebackenen Plätzchen, vorallem de Hawwer- flockenplätzchen, uffen Tisch. Die schmeckten uns am scheensten, un ich musse hiete nach fer mine Kinger un Enkelkinger backe.
Abber do langete de Großmutter nach was ussen Korbe, do ha ich mich daver jefercht. Se sahte fer unse Mutter: 'Anna gucke mol was uffen Bodden lag un ich jefunden ha, en Puppenballek us Ledder, do hast du schone dermet jespeelt.'
Lanke Beine un Arme schlenkerten drane rim, 's is bloß kein Kopp mer druffe, abber vielleicht kinn Gittichs en druff mache. - Mine Mutter machte domals bei Gittichs de Uffwartung, die verkauften dach Speelsachen.-
Wie mine Großmutter weg war, ha ich erscht mol das Unjetim unger der Kommode jefleddert.
En paar Toge fer Wiehnachten machte de Mutter de Stobbe grindlich riene. Erscht hätt se'n issern Owwen riene jemacht, do met me Wiehnachten ne warme Stobbe hatten. S Sofa wurde a abjerickt un a de Kommode. 'Du mine Giete, do leht jo de Puppe! Wer hätt denn die do drunger jefleddert?' Ich ha's gahken anjefangen ...ich will de ohle Puppe nich ha...
Wie me am erschten Wiehnachtstoge us dar Christmette kamen, so saßen uff unsen roten Plüschsofa zwei scheene Puppen met hellblauen Kleidern. De Mutter hätt se selleber jenäht us ner Bluse. Ich ha mich glich die met de schwarzen Hoore jeschnappt, Marta de annere met blonde Locken. Me kunntens garnich fasse, dass me so scheene Puppen hatten.
Domols ham'e nach jeglaubet, der Wiehnachtsmann hät de Puppen jebracht. Später hät uns de Mutter erzählt, dass de darfeer jearweit hät.

[Aus der Reihe: 'Geschichten, Schnärzchen, und andere Begebenheiten von und über Stolberg/Harz, - 100 Jahre Schule, nach Erzählungen von Stolbergerinnen und Stolbergern', mit freundlicher Genehmigung von S. Oppermann.]